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Einführung in die PTTCM: Konstitution und Konflikt (PTTCM I)

Der hier angebotene Einführungskurs macht Sie mit den inneren Prinzipien der PTTCM bekannt. Dieses Kennenlernen wird Ihnen helfen, langfristig, dauerhaft und systematisch PTTCM in Ihre Arbeit zu integrieren. Das Seminar ist der Einstiegsbaustein in die 330-stündige Fortbildung zum PTTCM (Psychotherapeut auf der Grundlage der TCM). Diese Einführung ist als erste Erfahrung mit dem Konzept gedacht, sie berechtigt noch nicht zu eigenständigen Therapien. Die Psychotherapie nach der TCM beruht auf dem Prinzip der sog. somatischen Intelligenz. Sie greift das diagnostische Instrumentarium der TCM als Wegweiser zur neuroaffektiven Grundverschaltung des Patienten auf. Hierbei wird das individuelle emotionale Fließgleichgewicht des Patienten behutsam und präzise begreifbar gemacht und für den therapeutischen Prozess nutzbar. Neue, schlüssige psychopathologische Konzepte ergeben sich aus der direkten Anwendung der jahrtausende alten chinesischen somatischen Erfahrungslehre auf die Bedingungen der westlichen Gesellschaft und Sozialisation. Hieraus ergibt sich ein hocheffizientes psychodiagnostisches Instrumentarium und eine systematische Erweiterung des interventionellen Repertoires des Therapeuten.

Wir sehen in der PTTCM das Modell zur Kombination etablierter westlicher Psychotherapiekonzepte mit körperorientierten und kognitiven Ansätzen der Erfahrungsheilkunde. Die Heilung krankmachender emotionaler Zustände führt dabei auch über die Bewusstmachung suboptimaler Problemlösungsstrategien. Das systematische Entwickeln somatischer Intelligenz wird durch sanftes Lösen somatischer Blockaden durch CMT (chinesische manuelle Therapie), Qi-Gong und Taiji unterstützt. Die Lösung mentaler, emotionaler und intuitiver Blockaden, die bei klassischen Therapieverfahren am meisten Zeit, Kraft und Motivation verbrauchen wird dadurch erleichtert.Ärzte unter den Therapeuten können zudem die klassische chinesische Phytotherapie einsetzen, die weitgehend ohne Nebenwirkungen eine effiziente Therapie von Depressionen, Angst, und anderen Zuständen ermöglicht.

Themenschwerpunkte des Seminars: Traditionelle Konstitutionslehre, Wandlungsphasenkybernetik, praktische Diagnostik, Neurosenlehre, klassische Konfliktsituationen, Metatheorie der TCM, Neurobiologie mentaler Prozesse und ihre sichtbaren, körperlichen Komplemente, Kontraindikationen, Praxis.

Limitierte Teilnehmerzahl!

 

Konstitution und Programm (PTTCM II)

Im ersten der Intensivseminare zur PTTCM haben Sie erste Erfahrungen mit dem System der spezifischen Deutung der chinesischer Zeichenlehre zur Auffindung verborgener Bewertungen und Konfliktmuster gemacht. Sie haben Ihre Konstitution, und damit auch den inneren Bau Ihres Selbst ein wenig kennen gelernt. Dabei sind Sie mit den PTTCM, wie den Achsen der Emotionalität, der Kybernetik der Emotionen und dem Achsenwechsel vertrauter geworden. In diesem Seminar gehen wir einen bedeutenden Schritt weiter und untersuchen gemeinsam diejenige Verhaltmuster, die wie vorbestimmte Programme unser Leben bestimmen. Diese Programme haben einen meist biologischen begründbaren Sinn. Dennoch sind sie im Alltag überdenkenswert. Wir können diese angeborenen Verhaltensabläufe nicht verleugnen und auch nicht abschaffen, auch wenn uns diese Erkenntnis unbequem, manchmal sogar nachgerade frustrierend erscheint. Wir können aber Programme erkennen, befrieden und zu einem guten Teil sogar frei wählen.

Wir bieten auf humorvolle Weise Lösungsvorschläge für den Alltag an. Wir vertiefen unsere konstitutiven Kenntnisse und erkennen, dass die Konstitution ganz wesentlich die Heftigkeit der biologisch determinierten Verhaltensabläufe, den Umgang mit ihnen, und die Lösung der damit verbundenen Spannung und das Konzept unseres Selbstbildes bestimmt.

Limitierte Teilnehmerzahl!

 

Strategie der Intervention I und II (PTTCM III / IV)

Die therapeutische Intervention folgt bestimmten Prinzipien, die sich unmittelbar aus der Diagnose ergeben. Diese Prinzipien sind die Achtung  vor der Lösung des Klienten, die Wahrung der Autonomie, das Prinzip der inneren Stimmigkeit (Kongruenz) der Denkebenen, das Prinzip der Stimmigkeit (Kongruenz) des Verhältnisses von Innen- zu Außenwelt (Prinzip der Wahrhaftigkeit). Die Geprächstechnik, das Kontextverhalten, das Entwickeln der für die Individualität des Einzelnen günstige Selbst-Lösung steht dabei ganz im Vordergrund. Diese Selbst-Lösung wird dabei wesentlich davon geprägt, inwieweit die Inkongruenz der Einzelperson, die die Qualität des Lebensgefühls beeinträchtigt, am ehesten auf somatischen, bio-programmatischen, rationalen oder intuitiven Faktoren beruht. Techniken des body-reading, der Tempoanpassung, des unconscious-messaging und des Qi-Gong unterstützen dabei die kognitiv-verbale Aufarbeitung von inneren und äußeren Konflikten, wie wir sie von anderen, westlichen Therapieschulen her kennen.

Limitierte Teilnehmerzahl!

 

Anwendung der Interventionen I und II (PTTCM V / VI)

  • Refresher (3 WE à 10 Std., Live-Anamnese Kurse mit verwandten Themen der PTTCM werden anerkannt).
  • Abschlussarbeit

 

Prüfungen und Zertifikate:

Nach der Zwischenprüfung PTTCM nach 100 Std. und der Zwischenprüfung TCM basic-level nach 100 Std. erhalten Sie das „certificate of special knowledge“. Mit vollendeter Weiterbildung erhalten Sie das Diplom der Psychotherapie der Chinesischen Medizin.

Termine und Preise:

Bitte informieren Sie sich unter Termine über die aktuellen Daten.


 
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